Als Vermögensberater durchstarten, ja oder nein?

Der Beruf des Anlage- und Vermögensberaters ist ein äußerst spannender Beruf, der viele Möglichkeiten der Spezialisierung für Personen mit Interesse am wirtschaftlichen Geschehen bietet. Berufsbild und Ausbildung sind bundesweit nicht einheitlich geregelt und unterliegen keiner staatlichen Prüfung.

Viele Ausbildungsstätten erwarten aber trotzdem eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem verwandten Beruf, wie zum Beispiel zum Bank- oder Versicherungskaufmann, oder bieten die Ausbildung zum Vermögensberater als Fortbildung an.

Ein noch relativ junger Beruf

Der Beruf des Anlage- und Vermögensberaters ist noch ein junger Beruf, der in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand. Als Begründer dieses Berufsstandes gilt Prof. Dr. Reinfried Pohl, der feststellte, dass es trotz der damaligen Einführung des Vermögensbildungsgesetzes und seinen Erweiterungen keine entsprechende Beratung zu den unterschiedlichsten Finanzprodukten der Banken und Versicherungen gab. Er entwickelte daraufhin das Allfinanzkonzept.

Ein einzelner Berater soll unabhängig und frei die miteinander konkurrierenden Anlageangebote vergleichen können und die Bürger in ihren Vorsorge-, Geld- und Vermögensfragen beraten sowie ihnen ein maßgeschneidertes Portfolio aus verschiedenen Finanz- und Vorsorgedienstleistungen zusammenstellen.

Beratung für Privatpersonen und Unternehmen

Viele Privatpersonen sind überfordert, den großen Markt der Finanzdienstleistungen zu überblicken. Auch durch die Globalisierung und die Öffnung der Märkte sind große erfolgsversprechende Anlagemöglichkeiten entstanden, die nur von einem Spezialisten auf den unterschiedlichen Finanzsektoren realistisch eingeschätzt werden können.

Damit bietet sich für den Berufsstand der Anlage- und Vermögensberater ein großes Spektrum an Spezialisierungsmöglichkeiten. Aber nicht nur private Haushalte benötigen Beratung für ihre Spar- und Anlagepläne. Auch Unternehmen legen einen Teil ihrer Gewinne zum Beispiel für Rücklagen an. Dafür nehmen sie gern die Dienste eines unabhängigen Beraters für Versicherungs- und Finanzdienstleistungen in Anspruch. Auch in diesem Bereich haben Vermögenberater also sehr gute berufliche Erfolgsaussichten.

Ein Beruf mit Zukunft

Für Personen, die sich für volks- und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge interessieren, gute mathematische und rechnerische Fähigkeiten besitzen, Interesse an Geld- und Vermögensbildung haben und gern mit Menschen arbeiten, ist der Beruf des Vermögensberaters ein ideales Berufsfeld mit vielfältigen Möglichkeiten. Einen Leitfaden um den richtigen Berater für Sie zu finden, gibt es auf FAZ.

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