Verzichten Sie nicht auf diesen Schutz

Verzichten Sie nicht auf diesen Schutz

Privater Berufsunfähigkeitsschutz kann einer wichtiger Schutz sein, wenn man aufgrund einer dauerhaften Erkrankung seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann. Die in dem Versicherungsvertrag festgesetzte Summe wird als Rente bis zu dem vereinbarten Laufzeitende gezahlt – in manchen Fällen ist dies ein unverzichtbarer Garant, nicht in den finanziellen Ruin abzurutschen.

Bei der Auswahl des richtigen Versicherungsangebots, das hat jetzt Finanztest von der Stiftung Warentest ermittelt, ist der Vergleich der Leistungen und Tarife jedoch dringend anzuraten. Denn Preisunterschiede in Höhe von bis zu 1.000 Euro bei den jährlichen Netto-Beiträgen bei gleichwertigen Angeboten sind nicht so selten, wie man vielleicht annehmen mag.
Angebote von privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen vergleichen

ausser betriebAuf Grundlage von zwei Modelltypen, eine Diplomkauffrau und ein Altenpfleger jeweils im Alter von 30 Jahren, wurden die günstigsten wie auch besten Angebote der Versicherer zum Berufsunfähigkeitsschutz ermittelt und dabei erstaunliche Differenzen bei den Preisen festgestellt. In dem Fall der Diplomkauffrau ging es um einen Tarif, der eine monatliche Rente in Höhe von 2.000 Euro bis zu einem Alter 67 Jahren.

Das Angebot des Versicherers Europa betrug dabei einen jährlichen Beitrag von 901 Euro netto im Jahr. Fast 1.000 Euro höher, nämlich 1.868 Euro jährlich, müsste sie bei dem Versicherer Öffentliche Braunschweiger für dieselbe Leistung zahlen. Die 1.000-Euro-Marke geknackt hatte der Versicherungsvergleich in dem Fall des 30-jährigen Altenpflegers, der einen Vertrag für eine monatliche Rente in Höhe von 1.000 Euro bis zu einem Alter von 65 Jahren abschließen will.

Während er bei dem Versicherer mamax jährlich 645 Euro als Netto-Beitrag zu zahlen hätte, kostet ihn dieselbe Leistung beim Versicherer Provinzial Rheinland stolze 1.660 Euro.

Wem das zu viel ist, der kann auch etwas tricksen. So lässt sich mit einem herabsetzen des Endalters und der Versicherungssumme extrem viel einsparen, jedoch erhöht sich somit auch das Risiko. Wer gerantiert Ihnen dass sie zwischen dem 62 und 67 Lebensjahr noch arbeitesfähig sind? Laut Statistik sind es die meisten nämlich nicht.

Auch bei den Leistungen sollte auf das Kleingedruckte geachtet werden. So gibt es Versicherer bei denen man erst als berufsunfähig eingestuft wird, wenn BEIDE Hände nicht funktionstüchtig sind. Das bedeutet also, wenn sie als Handwerker auf der Baustelle arbeiten und Ihnen dabei eine Hand von einer Maschine oder einem Möbelstück eingeklemmt wird, schieben sie am besten die zweite dazu.

Dies ist natürlich für einen Laien schwer nachzuvollziehen und deshalb empfiehlt sich dringend das Gespräch mit einem ausgebildeten Fachmann, der sie kompetent beraten kann um sie vor dem Existenzaus zu schützen.

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